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Von: Bjarne Eikefjord
Motorhome- und Caravan-Magazin, Dezember 6

Wohnwagen im Winterschlaf

Manche schalten den Wohnwagen komplett ab und lassen den Winter nach Belieben wüten. Andere wollen die Kutsche auch in der Wintersaison nutzen, die für viele schöne Naturerlebnisse sorgen kann. Immer mehr Campingplätze sind im Winter geöffnet, daher gibt es viele Möglichkeiten. Doch unabhängig von Überwinterung oder Nutzung benötigt der Wohnwagen wie die meisten anderen Fahrzeuge Pflege und Wintervorbereitung.

Camping im Winter ist fast wie Hüttenleben. Drinnen ist es schön warm, auch wenn ein Schneesturm um die Ecke zieht. Moderne Caravans sind so gebaut, dass sie bei jedem Wetter draußen sind, mit einer Isolierung und einer Heizung, die selbst viele Grad Celsius draußen in angenehme Wärme drinnen verwandelt. Um eine Wintercampingsaison mit Freuden und nicht mit Ärger zu gewährleisten, ist jedoch einiges an Arbeit erforderlich. Der erste Ratschlag lautet, niemals eine Plane über den ganzen Wagen zu spannen und zu glauben, alle Probleme gelöst zu haben. Die Plane sammelt die gesamte Feuchtigkeit und schließt sie innerhalb und um den Wagen herum. Es kann einen makabren Geruch geben, wenn die Kutsche im Frühjahr wieder geöffnet werden soll.

Effiziente Heizsysteme

Wenn Sie den Trolley im Winter benutzen, ist es auch eine gute Idee, die Bögen an den Abflussrohren von der Küchenspüle und dem Waschbecken auszuhaken, damit das Wasser einen freien Weg direkt nach draußen hat. Andernfalls gefriert das Wasser im Rohrsystem und verstopft effektiv die Abflüsse. Auch Winterzelte oder Nagelzelte sind Geschmackssache, je nach Dicke des Geldbeutels. Aber es gibt sowieso keinen Grund, den Kinderwagen im Herbst und Winter nicht zu nutzen. Mit der in der Gasheizung befindlichen Wärmekapazität dauert es in der Regel etwa eine halbe Stunde, bis die Temperatur von unter minus 10 auf plus 15 im Auto erreicht ist. Darüber hinaus gibt es viele mehr oder weniger teure Gadgets, die beispielsweise über das Handy ferngesteuert werden können, um Strom und Heizung rechtzeitig vor der Ankunft einzuschalten. Damit der Wohnwagen gut durch den Winter kommt, kann man aber gute Ratschläge mitnehmen.

Braucht Wartung

Irgendwie braucht ein Wohnwagen ein Auto, auch Pflege, wenn er die Besitzer im nächsten Jahr zu einer guten Saison begrüßen soll.Erstaunlich, wie schnell und wie viel Grün sich um Plattenfugen, Fenster und Griffe legt, und das nur während einer kurzen Sommersaison. Saurer Regen sorgt dafür, dass fast alles in den Lack geätzt wird. Nach ein paar Saisons ohne Waschen sieht das Auto oft aus wie ein Wrack mit schwarzem Moschus, das sich dem Rentenalter nähert. Die Gasschläuche müssen immer kontrolliert werden. Schon nach zwei, drei Jahren beginnen die winzigen Risse, Unsicherheit für Undichtigkeiten zu schaffen, die dramatische und tragische Folgen haben können. Ein undichter Gasschlauch hat so manchen schönen Wohnwagen in Schutt und Asche gelegt und die Bewohner manchmal an Orte gebracht, an denen man lieber nicht landen möchte. Ein Gasmelder und Rauchmelder sorgen dafür, dass der Einschlafende auch aufwacht, wenn der Unfall draußen sein sollte.

Wasser und Seife

Dagegen lässt sich leicht etwas tun. Gutes Waschen mit Seifenlauge, am besten mit anschließendem Polieren mit Wachs, beugt Bewuchs vor und hält den Schlitten Jahr für Jahr sauber und dicht. Für die Wohnwagenreinigung gibt es viele sogenannte Wundermittel. Sicherlich bei höheren Preisen, je besser die Werbung behauptet, sie sollten funktionieren. Aber auch hier ist das Einfachste oft das Beste. Und es gibt kaum etwas Besseres, um einen Wohnwagen zu waschen, als gute, „altmodische“ norwegische grüne Seife, die es im 5-Liter-Krug zu einem vernünftigen Preis zu kaufen gibt. Und so gut es auch drinnen nach einer ordentlichen Runde grüner Seife riecht…

Geben Sie dem Zelt auch eine Runde

Nicht jeder hat in sogenannte „Thermalzelte“ investiert. Dann kommt der Wechsel zu einem Winterzelt, etwas kleiner und mit besserem Aufbau, um Schnee standzuhalten. Vor dem Abbau des Sommerzeltes sollte auch eine feste grüne Seifenwäsche gegeben werden, um Dung und Beschichtung zu entfernen. Gut abspülen und nach guter Lufttrocknung nach Belieben neue Imprägnierung auf die Fugen auftragen. Hochdruckreiniger arbeiten effizient und gut, aber was ist mit Plattenstößen und Fensterdichtungen? Wasser mit einem Druck von 15 Kilo kann an diesen Stellen problemlos sowohl in Dichtmittel als auch in Dichtungen eindringen, mit einem tragischen Ergebnis für die Wände im Nachhinein. Hier ist oft auch das Beste: Für eine gleichmäßige Wasserverteilung einen Gartenschlauch mit Spritzpistole verwenden, und nach vorheriger Seifenwäsche ist alles sauber und aufgeräumt.

Wasser gefriert und dehnt sich aus

Im Physikunterricht der Schule haben wir gelernt, dass sich Wasser, wenn es gefriert, mit großer Kraft ausdehnt. Bevor die Kälte einsetzt, muss daher das Wasser aus Wassertanks und dem internen Rohrsystem abgelassen werden, damit der Frost nicht platzt, zum Beispiel der Warmwasserbereiter. NB. Überprüfen Sie, ob das Wasser wirklich herausfließt. Ein Eispfropfen im Abfluss sorgt schnell dafür, dass der Boilertank platzt und dann bei erneuten Temperaturen viele Liter Wasser im Inneren verloren gehen. Am Toilettenwassertank kann man sich sparen, indem man einfach den Frostschutz für Autos in den Tank füllt. Ein Drei-Liter-Krug sorgt für Frostfreiheit bis zu ein paar Dutzend Grad unter Null. Der Spülkasten selbst wird geleert und mit etwas Zersetzungsflüssigkeit und etwas Frostschutz gefüllt. Dann sollte es sicher genug sein.

Energieverbrauch

Der Strom sollte ausgeschaltet werden, vorzugsweise mit dem Hauptschalter. Aber ACHTUNG. Die Batterie in einem Caravan ohne Ladestrom entlädt sich selbst, meist bei Kälte. Beim Absinken der Ladespannung gefriert schließlich die Batteriesäure und die Batterie wird bestenfalls geschädigt. Im schlimmsten Fall reißt es und verteilt die Säure über den Boden, wo sie sich schnell in die Diele und Isolierung einfressen kann. Nicht hübsch. Der gute Wintercamper versorgt daher entweder das Ladegerät im Wohnwagen mit Strom, oder er baut die Batterie zur frostfreien Lagerung aus, wenn kein Strom vorhanden ist. Der Kühlschrank ist ein weiterer Stromverbraucher, den viele im Winter eingeschaltet lassen. Wird es jedoch zu kalt, friert auch der Kühlschrank ein. Wer in der Frühjahrslösung auf dem Boden herumirrende, vergessene Inhalte aus einem winterfesten Kühlschrank angetroffen hat, wird garantiert ein Erlebnis haben, das er nie mehr vergisst. 

Das sind nur ein paar, gut gemeinte und ein wenig launische Tipps, die im nächsten Frühjahr zu einem guten Wintercamping oder einem guten Treffen mit Wohnwagen zum Schlafen beitragen können.

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